Ingenieurvermessung

Die technische Vermessung, auch Ingenieurvermessung genannt, umfasst ein großes Feld der Vermessung/Geodäsie und wird jeweil präziese auf die Wünsche des Kundens angepasst. Hierbei kann es sich unter anderem um folgende Dienstelistungen handeln
  • Absteckungen jeglicher Art
    • Absteckung ist die Übertragung wichtiger Linien und Höhen des Bauplans in das Gelände bzw. auf das Grundstück. Diese Punkte werden mit Farbe, Messmarke, Nagel oder Pflock vermarkt.
    • Bei der einfachen Bauvermessung unterteilen wir die Absteckarbeiten in die Grob- & Feinabsteckung. Bei der Grobabsteckung werden die geplanten Gebäudeecken in der Örtlichkeit durch Holzpflöcke markiert. Die Feinabsteckung beinhaltet dann die genaue Antragung von Gebäude- oder Achslinien auf einem Schnurgerüst.
  • Lage- & Höhenpläne
    • Der Lage- & Höhenplan beinhaltet die topographische Aufnahme einer Liegenschaft. Neben der Darstellung von bspw. Straßen- und Wegekanten, Gebäudeaußenkanten und anderen topographischen Elementen, erfasst er auch die Höhen der dortigen Oberfläche und stellt diese mittels Höhenlinien dar. Unterirdische Leitungsführungen aus sonstigen Unterlagen sowie Grundstücksgrenzen anhand amtlicher Grenzpunktkoordinaten bzw. mittels Digitalisierung der amtlichen Flurkarte können in den Lageplan eingearbeitet werden.
    • Ein Lageplan bezeichnet allgemein betrachtet eine zeichnerische, maßstäbliche, Darstellung eines Objektes oder einer Objektgruppe im Zusammenhang mit seiner Lage, seiner Umgebung und Situation. Im Bauwesen zeigt der Lageplan die Position eines geplanten Bauwerkes und fügt dieses in seine Umgebung ein. Er zählt zu den Bauzeichnungen und ist beispielsweise fester Bestandteil der Bauvorlagezeichnungen. In diesem Fall stellt der Lageplan das geplante Bauwerke (etwa ein Einfamilienhaus) auf einem Grundstück dar. Um den Eingriff der Baumaßnahme beurteilen zu können, werden auf diesem Plan auch die angrenzenden Grundstücke und deren Bebauung angezeigt. Die Plandarstellung erfolgt dabei maßstäblich und in der Regel als Draufsicht. Im Verkehrswegebau stellt der Lageplan zusammen mit dem Höhenplan ein geplantes Verkehrsbauwerk dar und zeigt dem Betrachter umliegenden Landschafts- und Siedlungsflächen. In bestimmten Zusammenhängen, beispielsweise mit einem Bauantrag, verlangt der deutsche Gesetzgeber, dass ein Lageplan als amtlicher Lageplan von einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder einer ihm gleichgestellten Behörde erstellt werden muss. In der Regel handelt es sich dabei um Darstellungen im Maßstab 1:500, wie sie sich auch in der Flurkarte finden.
    • Der Höhenplan (auch Längsschnitt, Längsprofil oder in Österreich Längenschnitt) ist Teil der Entwurfs- und Ausführungsunterlagen im Straßen- und Eisenbahnbau. Er zeigt einen vertikalen Schnitt entlang einer Trasse, als Bezugslinie dient in der Regel die Achse. Um Längsneigungen, Neigungswechsel und geringe Höhenunterschiede deutlich darstellen zu können, wird der Höhenplan verzerrt bzw. überhöht gezeichnet. Das bedeutet, dass der Maßstab in der Höhe gegenüber dem Maßstab in der Länge um das zehnfache vergrößert wird. Gängige Maßstäbe (Länge zu Höhe) sind 1:500 zu 1:50 oder 1:1000 zu 1:100. Im Höhenplan werden neben dem höhenmäßigen Verlauf der Trasse (die so genannte Gradiente) und der Höhenlinie des Geländes auch das Neigungsband (auch Steigungsband genannt) und die Kuppen- bzw. Wannenausrundungen abgebildet. Des Weiteren beinhaltet der Höhenplan die Stationierung der Trasse, Bauwerke und ggf. die Bestandteile der Straßenentwässerung (Schächte und Leitungen). Zugeordnet werden zusätzlich Krümmungsband, Querneigungsband und Entwässerungsband. [/spoiler]
  • Digitales Geländemodell (DGM)
    • Ein DGM nähert die Geländeoberfläche durch eine begrenzte Menge unregelmäßig oder regelmäßig angeordneter Messpunkte an. Die Oberfläche kann dabei im Allgemeinen zwischen den Messpunkten interpoliert werden. Durch zusätzliche Informationen wie z.B. Bruchkanten werden die unregelmäßigen nicht monotonen Bereiche der Geländeoberfläche im Geländemodell beschrieben. Die Genauigkeit von DGM ist vor allem von der Aufnahmemethode, der Rasterweite und der Geländebeschaffenheit abhängig. Benötigt werden digitale Geländemodelle hauptsächlich bei 3D-Planungen
  • CAD-gestützte Massen­er­mit­tlun­gen, Erstel­lung von Längs– und Querprofilen
    • Die Massenermittlung liefert die genaue Ergebnisse, wenn vor dem Aushub die Oberfläche der Baugrube lage- und höhenmäßig vermessen wird. Nach dem Aushub wird dann die Baugrube erneut vermessen. Beide Aufnahmen werden mit Hilfe eines CAD-Programms miteinander verschnitten und der Aushub berechnet.  Auf Wunsch ist es uns auch möglich den Auf- und Abtrag getrennt voneinander zu berechnen, sodass nicht nur die abtransportierten, sondern auch die zur Auffüllung umgeschichteten Massen ermittelt werden.
    • Längs- und Querprofile bilden die Grundlagen für die Feinplanung und Detailabsteckung von Verkehrswegen (z.B. einer Straße), für die Erdmassenberechnung und die optimale Anpassung des Verkehrsweges an das Gelände. Sie zeigen einen vertikalen Schnitt durch das Gelände. Hierbei werden Gefälle oder Steigungen deutlich erkennbar.
  • Setzungs-, Defor­ma­tions- & Überwachungsmessungen
    • Bei größeren Bauvorhaben wird die Setzung durch längerfristige Setzungsmessungen analysiert. Brücken, welche täglich schwer befahren werden oder andere Objekte auf nicht optimalem Grund können sich auch unkontrolliert setzen. Nehmen die Bauten dann ungewöhnliche Höhenveränderungen an, so können rechtzeitig Sicherheitsvorkehrungen zur Schadensvermeidung oder -verminderung getroffen werden.
  • Bestandsdokumentation
    • Die lagemäßige Erfassung von Objekten (Gebäude, Leitungen, etc.) ist für die weitere Verarbeitung bei Bau- und Planungsmaßnahmen sowie für die technische Dokumentation sehr wichtig und wird von uns übernommen.
  • Industrievermessung
    • Überprüfung von Prototypen und Ausrichtung von Anlagen in der Idustrie durch hoch präzise 3D-Messtechnik.
  • Leitungsauf­maße
    • Lagegenaue Dokumentation von Leitungen durch hoch präzise 3D-Messtechnik.
  • Kanal­daten­er­fas­sung
    • Lagegenaue Dokumentation von Kanälen durch präzise 3D-Messtechnik.
  • Erstel­lung von dig­i­talen Geländemodellen
    • Digitale Geländemodelle (DGM) beschreiben die räumlichen Formen der Erdoberfläche (Geländerelief) in 3-D-Koordinaten. Die Höhenangaben beziehen sich auf Normalhöhennull (NHN). Aus den digitalen Geländedaten lassen sich mit GIS-Software Höhenlinien, Schummerungen, perspektivische Darstellungen u.v.m. erzeugen. Anwendung findet das DGM z. B. bei Planungen für Verkehr, Umweltschutz und Telekommunikation, bei Immissionsberechnungen, Solarpotenzialanalysen, 3D-Visualisierungen, in Geologie und Archäologie.
  • Präzisions-Ingenieurvermessungen
    • Hochgenaue Lageerfassung von Objekten
  • Kran­bah­n- / Kranplatz­ver­mes­sun­gen
  • und vieles mehr… Sprechen sie uns einfach an